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Reise-Blog

Tag 1
Ort: Heimat
Kommentar: 14 Tage vor Abreise.
Total nervös.
An was muss ich noch alles denken?
Was soll ich einpacken?

 

Tag 2
Ort: Heimat
Kommentar: In Deutschland herrscht eine Kältewelle. Hohe Minusgrade bestimmen das Wetter.
Heute war Koffer packen dran. Der Koffer ist schon voll und die Hälfte der Klamotten liegt noch davor. Wie soll ich das alles mitbekommen? Aber ein Probewiegen sieht gut aus. Befinde mich im Soll.
Weitere Vorbereitungen sind noch zu treffen.

 

Tag 3
Ort: Frankfurt
Kommentar: Tag der Abreise. Hier sind -14°C. In Ruhe gefrühstückt und aufgeräumt. Die letzten Kleinigkeiten eingepackt. Total nervös! Kurz nach dem Mittag ist alles erledigt der Flug geht aber erst ab 18:40 Uhr. Bevor ich noch länger zu Hause rumsitze, mach ich mich auf den Weg zum Stuttgarter Flughafen. In Stuttgart ist nun eine lange Wartezeit angesagt. Aber auch die wird überstanden. Nach sehr kurzem Flug in Frankfurt gelandet. Hier heißt es nochmal 2 ½ Stunden warten und dann weiter nach Buones Aires. Aber der Flughafen in Frankfurt ist echt groß. Gut, dass ich so lange Wartezeit habe, somit kann ich in Ruhe mein Terminal suchen. Der Flieger ist komplett ausgebucht. Pünktlich geht es dann los.

 

Tag 4
Ort: Buones Aires
Kommentar: Ankunft in Buones Aires nach 14 Stunden Flug. Der Flug war gut und problemlos. Koffer abholen und mit dem Bus vom Flughafen zum Hafen, wo das Schiff liegt. Temperatur morgens um 8 Uhr, 4 Stunden Zeitverschiebung, sind bereits 25°C. Während der Fahrt können schon die ersten Eindrücke von Buones Aires gewonnen werden. Am Hafen angekommen, umsteigen in den nächsten Bus und der fährt direkt zum Schiff. Auf dem Schiff muss als erstes eingecheckt werden. Jeder bekommt seine Bordkarte, nur meine ist nicht da. Um 12 Uhr gibt es das erste Mittagessen. Danach können die Zimmer bezogen werden. Ich habe ein sehr schönes Zimmer auf der Innenseite. Das Zimmer ist groß und sehr schön eingerichtet. Mir gefällt das Zimmer.
Jetzt kann ich auch endlich die Klamotten wechseln, denn hier ist es schön warm, mittlerweile um die 35°C. Mit kurzer Hose und. T-Shirt kann man es bei der Wärme besser aushalten. Danach ein wenig das Schiff erkunden. Um 15:30 Uhr Kaffee trinken.
Um 17 Uhr gab es eine Seenot-Rettungsübung. Diese ist Pflicht und muss innerhalb der ersten 24 Stunden mit allen neuen Passagieren durchgeführt werden. Es wurde allen erklärt, wie man sich im Rettungsfall und bei verschiedenen Warnsignalen zu verhalten hat. Die Schwimmwesten wurden Probe getragen.
Bin etwas übers Schiff gelaufen. Abendessen ist für mich um 20 Uhr. Bin zuvor aufs Zimmer und musste feststellen, dass ich ganz schön KO und fertig bin. Fertig machen und umziehen fürs Abendessen.

 

Tag 5
Ort: Buones Aires
Kommentar: Ich habe mittlerweile einige freundliche Leute auf dem Schiff kennen gelernt und auch sehr gute Tipps erhalten. Ich möchte bei meinen Berichten aber zukünftig nur auf die Eindrücke und Emotionen der Reise und nicht auf die mitreisenden Passagiere eingehen. Ich bin hier mit Abstand der Jüngste an Bord, die meisten Passagiere sind alle mehr als alt, bei manchen hat man das Gefühl, die erleben das Ende der Reise nicht.
Heute ist der erste Ausflugstag, Stadtrundfahrt in Buones Aires. Somit ist um 7 Uhr Frühstück angesagt. Um 8 Uhr startet die Stadtrunfahrt. Wir haben mit dem Wetter noch Glück. In der Nacht muss es geregnet haben. Die Temperatur ist 28°C und die Luftfeuchtigkeit liegt bei 80%. Mit dem Buss geht es quer durch die Stadt. Zuerst zu einem Friedhof der unüblich mitten in der Stadt ist. Hier werden die Familien in einen speziellen Sarg gelegt und bis zu 5 Meter unter der Erde gestapelt. Danach geht es weiter zu einer Kirche und dem Regierungsviertel. Zum Abschluss sind wir noch nach La Boca. Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen. Kurz vor Ende gab es dann noch eine kleines Regenschauer. Aber der Stadtbesichtigung hat dies nicht mehr geschadet. Pünktlich zum Mittag waren wir wieder auf dem Schiff. Gegen Abend geht es dann auch weiter nach Montevideo Uruguay.

 

Tag 6
Ort: Montevideo
Kommentar: Über Nacht ist das Schiff von Buones Aires nach Montevideo gefahren. Die Fahrt war sehr ruhig und angenehm. Ich habe wieder prima geschlafen.
Zeitig frühstücken, da um 9:00 Uhr die Stadtrundfahrt beginnen sollte. Bei herrlichem Wetter, super Sonnenschein und um 10 Uhr bereits bei 22°C ging es quer durch die Stadt. Die ersten Eindrücke von Montevideo konnten gewonnen werden. Montevideo ist eine schöne kleine Stadt. Es war einfach einen Vergleich zu Buones Aires zu ziehen, da die Eindrücke noch sehr frisch waren. Mir persönlich hat Montevideo einen sympathischeren Eindruck hinterlassen. Die Stadt war nicht so hektisch, man hat sich einfach wohler gefühlt. Was mir aufgefallen ist, dass die Autos auf den Straßen in Montevideo einen optisch wesentlich besseren Zustand als in Buones Aires hatten, Sie sahen gepflegter aus. Die Stadtführung an sich hat mir allerdings in Buones Aires besser gefallen. Ich hatte das Gefühl, es war besser organisiert, was angefahren und gezeigt wird. Es war an diesem Tag auch schwieriger gute Bilder aufzunehmen. Hinzu kam, dass der Bus sehr voll war und ich auch noch einen schlechten Sitzplatz.

 

Tag 7
Ort: MS Astor
Kommentar: Heute war der erste reine Seetag. Den ganzen Tag nur auf dem Schiff. Aber hier wird ein volles Programm geboten und ich war z.B. Tischtennis spielen. Ansonsten war einfach relaxen angesagt und viel schlafen.
Das Wetter war bewölkt und durch den Wind, hat man nicht viel von der Sonne mitbekommen. Aber es waren trotzdem 29°C und sehr angenehm.
Der Tag verging wie im Fluge. Zum Tagesabschluss ist heute Galadiner und es heißt sich festlich kleiden. Zum Glück kenne ich bereits meine Tischpartner, die abends immer mit mir zusammen Essen. Bis auf die die Kartoffelspritzer, die versalzen waren, war das Essen wieder klasse. Nach dem Essen haben wir uns dann noch angenehm unterhalten. Und wie es dann so kommt, haben wir bis nachts um halb zwei gesessen und gequatscht.

 

Tag 8
Ort: MS Astor
Kommentar: Der zweite Tag auf See.
Da das Schiff nicht sehr groß ist, läuft man doch immer wieder den gleichen Leuten über den Weg.
Trotz der langen Nacht bin ich wieder zeitig wach gewesen und aufgestanden. Am vormittag bin ich ein klein wenig auf dem Außendeck gewesen und habe es mir im Liegestuhl bequem gemacht. Es war herrlich, das schöne Wetter und die gute Luft zu genießen. Es war so gut, dass ich auch eingenickt bin.
Nach dem Mittagessen, hab ich mir auch eine dieser Veranstaltungen angesehen und mitgemacht. Ich bin hier schon ein absoluter Exot. Nach dieser Veranstaltung, bin ich wieder meiner Lieblingsbeschäftigung nachgegangen, dem Relaxen auf dem Außendeck.
Zum Abend gab es dann gegrilltes aus der Region.
Heute sind wir nur bis Nachts halb eins sitzen geblieben.
Es war aber ein sehr schöner Tag!